Cannabidiol / CBD was ist das?

    CBD für deine Gesundheit was macht es so besonders?
    Photo by Matteo Paganelli on Unsplash

    Cannabidiol (CBD) ist eines von mehr als 60 Cannabinoiden der weiblichen Hanfpflanze. Das größte Vorkommen an Cannabidiol findet man in der speziell gezüchteten Sorte Cannabis Sativa welche überwiegend für die Industrie angebaut wird. Denn aus den Fasern der Hanfpflanze lassen sich z.B. Kleidungsstücke herstellen. Diese spezielle Sorte beinhaltet sehr wenig bis kein THC (Tetrahydrocannabinol) maximal jedoch 0,2% wodurch es nicht psychoaktiv ist und bei dem Konsum kein Rausch (High sein) entsteht. Die Einnahme benebelt einen nicht und man ist weiterhin arbeitsfähig. Dadurch dass CBD keine berauschende Wirkung hat, ist es weltweit legal erhältlich solange es die maximale THC Menge von 0,2 % nicht überschreitet. Diese Produkte dürfen dann nämlich als Nahrungsergänzungsmittel frei verkauft werden und fallen nicht unter das Arzneimittelgesetz oder dem Suchtmittelgesetz.

    Cannabidiol (CBD) ist eines von mehr als 60 Cannabinoiden der weiblichen Hanfpflanze. Das größte Vorkommen an Cannabidiol findet man in der speziell gezüchteten Sorte Cannabis Sativa welche überwiegend für die Industrie angebaut wird. Denn aus den Fasern der Hanfpflanze lassen sich z.B. Kleidungsstücke herstellen. Diese spezielle Sorte beinhaltet sehr wenig bis kein THC (Tetrahydrocannabinol) maximal jedoch 0,2% wodurch es nicht psychoaktiv ist und bei dem Konsum kein Rausch (high sein) entsteht. Die Einnahme benebelt einen nicht und man ist weiterhin arbeitsfähig. Dadurch dass CBD keine berauschende Wirkung hat, ist es weltweit legal erhältlich solange es die maximale THC Menge von 0,2 % nicht überschreitet. Diese Produkte dürfen dann nämlich als Nahrungsergänzungsmittel frei verkauft werden und fallen nicht unter das Arzneimittelgesetz oder dem Suchtmittelgesetz.

    Cannabis eine vergessene Heilpflanze

    Eine alte Heilpflanze erlebt ein Revival und wird heute erfolgreich bei verschiedensten Beschwerden eingesetz. Cannabis ist eine der ältesten Kulturpflanzen aus dessen Fasern verschiedenste Produkte wie Seile, Segel, Kleidung, Papier hergstellt wurde. Selbst im Fahrzeugbau wurden Hanffasern in der Karosserie verarbeitet. Als Heilpflanze wird Cannabis schon seit mehr als 4000 Jahren verwendet. Zu Begin des 19. Jahrhunderts wurde Hanf vermehrt und vielfältig eingesetzt. Empfohlen wurde Hanf bei Migräne, Schlafstörungen, Bronchialkrankheiten sowie in der Schmerztherapie. Als Schmerzmittel hat Cannabis zu dieser Zeit sogar Opium ersetzt. Verboten wurde Cannabis in Deutschland im Jahr 1929.

    Unterschied zwischen CBD und THC

    Viele Menschen sind vor dem Gebrauch von CBD abgeschreckt wenn sie erfahren, dass CBD und THC von der gleichen Pflanze (Cannabis) abstammen. Das bei Kiffern so beliebte THC (Tetrahydrocannabinol) welches für den Rauschzustand sorgt und somit psychoaktiv ist, ist ebenfalls ein Cannabinoid welches bei dem Konsum einer herkömmlichen Marijuana Zigarette zu sich genommen wird.

    Interessant wird es jedoch wenn man sich die molekulare Struktur von CBD und THC ansieht. Die Moleküle haben die gleiche Anzahl und die gleichen Typen von Atomen. Diese Moleküle sind einfach unterschiedlich angeordnet.

    CBD Cannabidiol Structural formula V1
    CBD Molekül
    Quelle: Wikipedia Jü [Public domain]
    THC Tetrahydrocannabinol Formel
    THC Molekül
    Quelle: Wikipedia Yikrazuul [Public domain]

    Der Geschmack

    Einige CBD Öle haben einen herben bitteren leicht nussigen Geschmack der nicht jedem zusagt. Beachte die verschiedenen Möglichkeiten der Darreichungsformen.

    CBD und dessen Anwendungsbereiche

    Die Anwendungsgebiete von CBD sind sehr vielfältig. Die Wirkstoffe können bei folgenden Beschwerden zu Linderung oder sogar zur vollständigen Heilung eingesetzt werden. Wie weiter unten erwähnt dazu bitte immer im Vorfeld einen Arzt aufzusuchen. Von einer Behandlung auf eigene Verantwortung wird abgeraten.

    Die Anwendungsbereiche sind:

    • Schmerzlindernde Wirkung (auch chronische)
    • Allgemeines Wohlbefinden
    • Angststörungen
    • Panikattacken
    • Einschlaf sowie durchschlafstörungen
    • Stress
    • Übelkeit
    • Stimmungsschwankungen
    • Depressionen

    Darreichungsformen von CBD

    Möglichkeiten zur Verwendung:

    Öl als Trägerstoff

    Die wohl bekannteste Möglichkeit um CBD zu sich zu nehmen ist die in Form von CBD – Tropen bzw. CBD – Öl
    Dabei werden 1-6 Tropfen CBD Öl (Je nach Anwendungsgebiet, Körpergewicht und prozentualer Stärke des Öls) unter die Zunge geträufelt. Es sollte dabei darauf geachtet werden dass man die Tropfen ca. 1-2 minuten unter der Zunge behält bevor man sie herunterschluckt damit das CBD über die Mundschleimhaut aufgenommen werden kann.

    Auch in Kapselform erhältlich

    Nicht jedem sagt der Geschmack des Öls oder das Dampfen zu. Sehr praktisch auch für Unterwegs oder für den nächsten Urlaub CBD in Kapselform. Die Wirkung setzt etwas später ein als bei den oben erwähnten Methoden. Kapseln sind zudem meistens etwas günstiger zu bekommen.

    Dampfen / Vaporizer

    Eine weitere sehr gute Möglichkeit um eine gute Wirkung mit CBD zu erreichen ist das Dampfen in einer E-Zigarette oder mit einem Vaporizer. Für die E-Zigarette ist unbedingt darauf zu auchten, dass kein gewöhnliches CBD-Öl in den Verdampfer geträufelt wird. Die zähe Ölige Konsistenz würde den Verdampfer verkleben und es kann ein unangenehmer Geschmack sowie potenziell Gesundheitschädlicher Dampf entstehen. Daher ist sollte für die E-Zigarette immer ein dafür ausgelegtes Liquid verwendet werden.

    Einen leckeren Tee aufgießen

    Es gibt CBD Tee der wie gewöhnlicher Tee zubereitet wird. Die Wirkung von CBD Tee ist allerdings die schwächeste da CBD fettlöslich und nicht wasserlöslich ist.

    Essen / Gebäck

    Cannabis wird schon seit eh und je zu leckeren Speisen verarbeitet. Wer kennt sie nicht die Haschbraunis? Auch mit CBD lassen sich leckere Rezepte umsetzen.

    CBD Öl Stärken

    CBD Öl gibt es in verschiedenen Stärken. Frei verkäuflich und als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen sind dabei die niedrigeren Stärken beginnend bei 2% CBD bis maximal CBD. Höhere Stärken fallen unter das Arzneimittelgesetz und sind Verschreibungspflichtig.

    CBD Öl Dosierung

    Wie bei jedem natürlichen Produkt sollte die Einnahme in kleinen Dosen begonnen und beobachtet werden wie der eigene Körper darauf reagiert. Zudem stellt sich die Frage wozu nehme ich CBD zu mir. Um Beispielsweise eine Therapeutische Wirkung zu erzielen sind hohe Dosen erforderlich die unbedingt im Vorfeld mit einem Arzt abgeklärt werden sollten.

    Die meisten Hersteller von CBD Öl (5%) als Nahrungsergänzungsmittel geben eine sehr geringe Dosis von etwa 1-2 Tropfen bei Bedarf oder 3x täglich an. Für einige Anwendungsgebiete ist das vollkommen ausreichend .
    Das CBD Öl gibt es in unterschiedlichen Stärken die prozentual angegeben werden. CBD Öl mit einen geringen CBD Anteil bis 10% eignet sich besonders gut für kleinere Beschwerden wie etwa Migräne, Schlafstörungen, innere Unruhe, Stress. Bei chronischen Erkrankungen sollte ein CBD ÖL mit einem CBD Anteil von 15% aufwärts gewählt werden.

    CBD für Tiere

    CBD ist nicht nur für den Menschen ein hervorragendes Naturprodukt. Auch Tiere können von den Vorzügen der Produkte profitieren. Die Dosierung für Tiere ähnelt dabei der des Menschen. Kleinere Dosen von 3-5 % CBD je nach Körpergewicht / größe des Tiers und Beschwerden 1 – 6 Tropfen auf den Tag verteilt.

    Welche Nebenwirkungen kann die Einnahme von CBD haben?

    Es gibt wenig bekannte Nebenwirkungen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist in einer Studie (Stand November 2017) zu dem Entschluss gekommen, dass CBD ein sicheres Produkt ist und dass Cannbidiol gut verträglich für Mensch und Tier ist. Dies gilt besonders für niedrige Dosen bis 10%. Schwangere sollten jedoch von der Einnahme absehen da der Verlauf der Schwangerschaft durch Veränderung von Proteinen ungünstig beeinflusst werden kann.
    Leidet jemand unter Appetitlosigkeit, ist von CBD ebenfalls abzuraten da CBD im Gegensatz zu THC den Appetit hemmen kann.
    Durch die Einnahme von CBD besteht keine Gefahr zur physischen oder psychischen Abhängikeit.
    Bekannte Nebenweirkungen die vereinzelt auftreten können sind:

    • verringerter Appetit
    • trockener Mund
    • Schläfrigkeit
    • niedriger Blutdruck

    Warum ist CBD so teuer?

    Strenge Kontrollen beim Anbau der Rohstoffe (Cannabis) sowie eine sehr hohe Mengen des benötigten Rohmaterials bei vergleichweisen niedrigen Gewinn an qualitativ hochwertigen CBD Öls sorgen für den hohen Preis. Dadurch gibt es nur wenige Hanfbauern die sich mit dem legalen Anbau von Nutzhanf / Cannabis sativa beschäftigen.

    Was ist CBD CO2 Extrakt?

    Was ist ein Vollspektrum CBD?

    Worauf sollte ich beim Kauf achten?

    Wer sich dazu entschieden hat CBD einzunehmen, möchte sich und seinen Körper etwas gutes tun. Von daher ist darauf zu achten dass der Anbau der Rohstoffe Bio Zertifiziert ist um mögliche Einnahme von Pestiziden zu vermeiden.
    Achte unbedingt beim Kauf von CBD Produkten auf die Qualität und Herkunft der Produkte.

    Kann ich CBD als Arzneimittel aus der Apotheke beziehen?

    CBD als Arzneimittel ist, wie Cannabis auch, rezeptpflichtig, und muss von einem Arzt verschrieben werden. Nur dann kann es aus der Apotheke bezogen werden. Da rezeptpflichtiges CBD nicht mehr als Nahrungsergänzungsmittel gilt und somit eine viel höhere Dosis bedeutet, kann es vorkommen dass die Krankenkasse die Kosten dafür nicht übernimmt. In diesem Fall ist es evtl. ratsam mit deinen Arzt zu sprechen und ihn zu bitten ein anderes Rezept auszustellen. Die Kosten für das CBD auf Rezept müssen hier von einem selbst getragen werden.

    CBD Öl Nährwertangaben

    Nährwertangaben pro 100 ml (ca. Angaben von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich):

    %-Anteil CBD5%10%15%20%25%30%
    Energie3244 kJ3074 kJ2903 kJ2732 kJ2561 kJ2391 kJ
    846 kcal802 kcal757 kcal713 kcal668 kcal624 kcal
    Fett87,7 g83,1 g78,5 g73,8 g69,2 g64,6 g
    davon
         gesättigte Fettsäuren8,5 g8,0 g7,6 g7,1 g6,7 g6,2 g
         einfach ungesättigte Fettsäuren14,8 g14,0 g13,3 g12,5 g11,7 g10,9 g
         mehrfach ungesättigte Fettsäuren64,4 g61,0 g57,6 g54,2 g50,9 g47,5 g
              Omega-313,8 g13,1 g12,3 g11,6 g10,9 g10,2 g
              Omega-650,4 g47,7 g45,1 g42,4 g39,8 g37,1 g
    Kohlenhydrate0,03 g0,03 g0,03 g0,02 g0,02 g0,02 g
    davon Zucker0,03 g0,03 g0,03 g0,02 g0,02 g0,02 g
    Eiweß0,19 g0,18 g0,17 g0,16 g0,15 g0,14 g
    Salz0,05 g0,05 g0,04 g0,04 g0,04 g0,04 g
    Vitamin E0,03 g0,03 g0,03 g0,02 g0,02 g0,02 g

    Wichtiger Hinweis

    Bei der Erstellung dieses Artikels habe ich besonders darauf geachtet Informationen aus sicheren Quellen sowie offiziellen Studien zu beziehen. Ich möchte jedoch betonen dass ich kein Arzt bin und daher auch keine Auskunft zur Einnahme bei verschiedenen Krankheitsbildern geben kann und möchte. Dieser Artikel kann keine fachkundige Beratung durch einen Arzt ersetzen.

    Quellenangaben:

    [1] Feinshtein V, Erez O, Ben-Zvi Z, Erez N, Eshkoli T, Sheizaf B, Sheiner E, Huleihel M, Holcberg G. Cannabidiol changes P-gp and BCRP expression in trophoblast cell lines. PeerJ. 2013 Sep 12;1:e153
    [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Cannabidiol
    [3] https://www.natur-kompendium.com/cbd-oel/
    [4] https://www.cannabidiol-oel.info/cbd-anteil.html
    [5] https://www.who.int/medicines/access/controlled-substances/5.2_CBD.pdf

    Weitere Websiteprojekte: